TEETRINKEN IN WALES (YN YFED PANAD O DE)

März 11, 2009

Gäste und Besuche

März in Wales

Ich habe sehr, sehr gerne Besuch. Croeso – kommt alle nach Wales solange ich noch hier bin.

Das gleich mal vorweg!

Je älter ich werde, stelle ich aber fest, dass ich mir weniger Zeit für intensive Besuche – und auch für meine Gäste nehme. Ich bin oft zu sehr in meine eigenen Angelegenheiten involviert. Das ist eigentlich schade – aber auch befreiend! Ich bin auch gern allein.

In Deutschland scheinen meine Freunde oft viel mehr Zeit als Freunde in Wales oder in Großbritannien zu haben. Sie arbeiten nicht so viele Stunden – und gehören irgendwie weniger Vereinen, Organisationen oder Chören an.

Sie sind doch auch irgendwie weniger mobil und flexibel. Das trifft auf viele alte Freunde in Deutschland zu. Über’s Internet habe ich jedoch viele neue Bekanntschaften – auch in Deutschland – gemacht; diese Freunde reisen gerne, sind mobil, usw.

Alte Freunde sind oft neidisch – dafür habe ich mal einen Begriff gelesen: poisoned friendships.

Wir wohnen seit 2 Jahren und 7 Monaten in unserem Haus in Machynlleth. Wir wollen es verkaufen. Ich denke mal, wenn man für länger an einem Ort wohnt, baut man sich einen ganz anderen Freundeskreis auf, als wir dies hier getan haben. Die Frau im Co-op denkt immer noch, ich sei eine Touristin aus Deutschland (das dachte auch schon mal der örtliche Bürgermeister).

Ich hätte gerne mehr Leute hier zu Besuch – auf ähnlicher Wellenlänge; diese Leute gibt es hier eher weniger.

In Aberystwyth hatte ich 2 Wohnungen – und mehr direkte Kontakte. Klar, Aberystwyth ist eine Unistadt – und hat mehr Pubs – und mehr nette Cafes, wo man sich treffen kann.

Manche Leute nerven auch. Sie behaupten Freunde zu sein, da man mit ihnen zu Schulzeiten befreundet war; heute hat man sich nix zu sagen (wie vielleicht auch damals); sie rufen selbst noch bei den Eltern hat (das kann ich überhaupt nicht ab – solch ein Verhalten! Allerdings toleriere ich es besser als früher – cool – why worry!!).

Manche alten Freunschaften sind auch immer noch supernett – wie die mit Sonja & Stephan sowie Heike (habe ich vor nun beinahe 3 Jahren wiedergetroffen), Rene vom Gymnasium in Göttingen, Manuela vom Klausenhof, Susanne im Hohen Norden in Witzwort sowieso, Claudia in Kaufungen, um nur einige aufzuzählen.
Besonders freue ich mich über meine Kontakte von der Uni (Christina, Maren, Karin, Anja, etc.).

Sabine aus Witten verbrachte mit ihrem Mann eine schöne Zeit in Machynlleth – wir haben sie hier jedoch nicht gesehen (erst später in Göttingen), da wir selber unterwegs waren.

Im letzten Jahr hatten wir lettische Gäste hier: Ilze und Ivars aus Ogre, bei Riga.
Britta Schulze-Thulin nehme ich gerne auf, wenn sie für ihr Wales Buch in der Gegend forscht.

Eine Couchsurferin blieb für ein paar Tage hier. Sie war aus New York. In unserem Haus hatten wir im ersten Jahr sehr viele internationale Gäste, da wir B&B anboten. Die Gäste kamen aus Australien, den USA, Finnland, den Niederlanden.

Verwandschaftsbesuche können schwierig sein. Das kommt aber zum Glück selten vor! Manche Verwandschaftsbesuche wiederum sind sehr schön.

Eine gesunde Mischung ist mir wichtig.

Ich gehe auch sehr gerne „exploring“, auskundschaften – und lese für mich ein Buch. Sehr gerne gehe ich in eine Therme – zum Entspannen!

I do not want to waste time!

Auf eine Sommerparty mit ganz vielen Freunden hätte ich mal Lust.

Seit 2000 bin ich 9 Mal umgezogen, 2 Mal mit Mark.

Ein eigenes Haus kann auch zur Last werden. Wir sind noch jung & always ready for change. Veränderung tut immer gut! In Cardiff eine schöne Mietwohnung zu finden, erwies sich teilweise als sehr schwierig, aber natürlich nicht als unmöglich.

Die Bandscheibenprobleme, die ich teilweise sehr akut hatte – und dann Not-op vor 5 Jahren, war auch absolut nicht hilfreich!

Ich freue mich, wenn wir aus Machynlleth wegziehen. Mark kann es auch kaum erwarten.
Die Finanzkrise hatten wir nicht erwartet, aber auch damit kann ich umgehen.

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